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Christoph Kopp  03.07.2016 17:24 #21

Sehr geehrter Herr Schindel,
Eine schöne Seite haben Sie da erstellt, vielen Dank!
Mich ärgert die Arroganz und Geringschätzung, mit denen der historischen Eisenbahn und ihren Bauwerken gegenüber verfahren wird. Z.B. Abriss Bhf. Roßbach. Aber auch Adorf und Klingenthal. Eine Schande, wie ich finde.
Beste Grüße
Christoph Kopp


Daniel Vielberth  06.02.2016 01:39 #20

Sehr geehrter Herr Schindel,

erst einmal Glückwunsch zu ihrer interessanten Seite, ich finde es schön, das Eisenbahnarchäologie inzwischen doch immer mehr Publikum findet. Ich denke, ich werde die Wanderung nach Ihrer Schilderung irgendwann diesen Sommer auch mal nachvollziehen, wobei ich dann ab Hranice das verbliebene Zugpaar gleich für den Rückweg mitnutzen kann.

Ich selbst hatte meinen Erstkontakt zur Hranicer Strecke erst vor wenigen Wochen, wo ich mit einer Brotbüchse den noch existenten Teil erkunden konnte. Auf der Fahrt kommen selbst in der heutigen Zeit noch Lokalbahngefühle auf, wenn so ein 810er mit gemütlichen 40 km/h von Schienenstoß zu Schienenstoß holpert, und auf der verwundenen Strecke ein ganz beachtliches Kurvenquietschen von sich gibt. In Hranice hat man ein Betonwartehäuschen hingestellt, und das ehemals am EG befestigte Schild, was man auf Ihren Bildern auf einem Prellbock abgelegt sieht, hat man an einen hölzernen Masten genagelt. Zumindest vermute ich, das dies jenes Schild ist.

Ungewöhnlich und vielleicht auch für Sie interessant, fand ich die technische Ausstattung der Linie. Die Zugpersonale können im EG vom Asch Mesto mit einer Ein-Tastenbedinung sich selbst das Ausfahrsignal nach Hranice auf Fahrt stellen, und nach Rückankunft im Stadtbahnhof auf selben Wege wieder das Einfahrsignal aus Richtung Hranice in Grundstellung bringen. So ist die Strecke offenbar ganz unabhängig vom Ascher Stellbereich.

Obwohl nun die Hranicer Züge ja nicht mehr Umsteigefrei nach Cheb verkehren, sondern seit Reaktivierung der Strecke nach Plößberg in den "internationalen Personenzug" - wie die Ascher Ansage vollmundig verkündet - umgestiegen werden muss, war der Zug doch zumindest auf der Rückfahrt erstaunlich voll. Und auch Umsteiger aus den Kurzpendeln vom Stadtbahnhof konnte ich jedes Mal beobachten. Laut Aussage der Zugpersonale die Zukunft des Restbetriebs erst einmal gesichert, und dass obwohl bis auf 5 nach Asch mesto und 4 zurück (davon einige nur werktags) sich die Geschichte der Strecke dahingehend wiederholt, das nun die Züge größtenteils im ehemaligen Lokalbahnhof Asch beginnen und enden.

Ich wünsche auf jeden Fall weiterhin viel Erfolg mit der Seite und verbleibe mit freundlichen Grüßen

D. Vielberth


Prosek,Georg  03.08.2015 21:52 #19

bin der Enkel vom ehemaligen Bahnhofvorsteher Wilhelm Bergmann. interessiere mich,ob jemand meinen Opa oder Oma Linda noch kennt. Nachricht würde mich freuen


Friedrich Weller  12.12.2014 22:31 #18

Hallo ich hab heut diese Seite gefunden und bin begeistert.
Ich hab heut in Markneukirchen das ganz neu herausgegebene Buch
Asch-Rossbach-Adorf von Wölfel/Petrak/Marks erstanden kam heut erst heraus es gibt nur 400 Exemplare für 49,50 € sehr interessant und empfehlenswert


Petr Müller  02.10.2014 22:16 #17

Měsíc září roku 2014 se zapíše do historie města Hranice černým písmem, jako měsíc, kdy Správa železniční dopravní cesty, správce budovy železniční stanice Hranice v Čechách, zničila tento hlavní a poslední symbol Rosbašké dráhy na českém území. Učinila tak navzdory nesouhlasu široké veřejnosti, obyvatel i vedení města Hranice. Byl to ryzí akt arogance moci. Já, Petr Müller, ač jsem českým vlastencem a svou zemi miluji, odsuzuji toto rozhodnutí arogantních hlupáků z vedení SŽDC, kteří neměli žádné právo toto učinit a zlikvidovat tak historickou budovu Hranického nádraží. Je to hanba a nepochopitelná mocenská zvůle, kterou již nelze zvrátit, což je na celé věci tím nejhorším. Zcela zbytečná a protizákonná demolice byla tím nejhorším rozhodnutím ze všech špatných rozhodnutí, jenž mohla být učiněna a já doufám, že všichni, kdo jsou za to zodpovědní dojdou spravedlivé odplaty. Ovšem ani to už nic nezmění na tom, že jsme tím nenávratně přišli o poslední pomník zašlé slávy železnice v našem mikroregionu.

Der Monat September des Jahres 2014 geht mit schwarzer Schrift in die Geschichte der Stadt Roßbach/Hranice als der Monat ein, in dem die Verwaltung der tschechischen Eisenbahnverkehrswege, als Verwalter der Gebäude der Eisenbahnstation Roßbach/Hranice v Čechách, das letzte und hauptsächlichste Symbol der Roßbacher Bahn auf tschechischem Territorium vernichtet hat. Sie machte dies trotz der Nichtzustimmung einer breiten Oeffentlichkeit, der Einwohner und der Stadtverwaltung der Stadt Roßbach/Hranice. Dies war ein purer Akt großer Arroganz. Ich, Petr Müller, der ich ein tschechischer Patriot bin und sein Land liebt, verurteile diese Entscheidung arroganter Dummköpfe aus der Führung der SŽDC (Verwaltung der tschechischen Eisenbahnverkehrswege), die kein Recht hatten ein so historisches Gebäude wie das, des Roßbacher Bahnhofs zu liquidieren. Es ist eine Schande und eine unbegreifliche Gewaltwillkür, welche nun unmöglich ist umzukehren, was von allen Dingen das schlechteste ist. Der ganze nutzlose und ungesetzliche Abriss war die schlechteste aller schlechten Entscheidungen, welche getroffen werden konnte und ich hoffe, dass alle, die dafür verantwortlich sind eine gerechte Bestrafung bekommen. Natürlich ist auch damit nichts mehr daran zu ändern, dass wir unwiederbringlich um das letzte Denkmal einer vergangener Eisenbahnepoche in unserer Mikroregion gebracht wurden.
(Übersetzung: Thomas Schindel)


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